Der Eschenheimer Turm, heute kurz E.T. genannt, gilt als einer der schönsten und interessantesten Wach- und Wehrtürme des Mittelalters.
Von 1426 bis 1428 wurde er von Dombaumeister Madern Gerthener erbaut und nach seiner Restaurierung im Jahre 1998 zur kommunalen Nutzung freigegeben. Wie eh und je sowie allen Anfeindungen zum Trotz, behauptet sich das vielgeliebte Wahrzeichen auch heute noch mit harmonischer Architektur und grazilem Stolz vor der Skyline der Frankfurter City.
Gemeinsam mit diesem innerstädtischen Ensemble erinnert der E.T. jedoch ebenso eindrucksvoll den wechselnden, teils tragischen Wertewandel himmelstürmender Baukunst.
In seiner Reihe Frankfurter Türme und Warten hat Gerd Kehrer dem Eschenheimer Turm insgesamt sechzehn Werke gewidmet. Eine Hommage an (s)einen Turm.
Eschenheimer Turm 1/2, 1988
übermalte Collage, Foto, Papier, Film, auf Spanplatte, 66 x 22 cm
Eschenheimer Turm 2/2, 1988
mit Ruth Schwarz
übermalte Collage, Foto, Papier, Film, auf Spanplatte, 120 x 44 cm
Eschenheimer Turm, 1994
Wandobjekt, Acrylfarbe, Gaze, Sand, Kies, auf Spanplatte, 300 x 74 x 6,5 cm
E.T. Der Turm, 1996
13 Ölpastelle auf Ölpapier mit gerissenem Rand, 47 x 40 cm
Alle Werke sind vorder- und rückseitig datiert. GKWV