»Die Fantasie ist ein ewiger Frühling«

Friedrich von Schiller

 

Bekannter Künstler in der Neurologischen Klinik Falkenstein behandelt

Nach drei Kopfoperationen innerhalb von 14 Tagen in zwei Frankfurter Krankenhäusern kam der international bekannte Frankfurter Maler und Grafiker Gerd Kehrer schließlich in die Neurologische Klinik Falkenstein. Im Frühlingsmonat April 2007, der in diesem Jahr der wärmste seit Jahrhunderten werden sollte, blieb Gerd Kehrer hier nochmals vier Wochen bis zu seiner Genesung.

Die Operationen und die schwere Erkrankung des Künstlers waren für ihn ein traumatisches Erlebnis. Kehrer und seine Familie bangten nicht nur um sein Leben, sondern aufgrund der Ereignisse auch um den Verlust seiner Kreativität. Doch der Künstler engagierte sich nicht nur in Sachen Gesundheit. Während des Aufenthalts in der Falkensteiner Klinik unternahm er neben seinem ehrgeizigen Physiotherapieprogramm auch neue künstlerische Gehversuche.

Umgeben von einer inspirierenden Landschaft mit Blick auf die Frankfurter Skyline, entstanden farbenprächtige Seelenlandschaften und Zustandsbeschreibungen. 30 Bilder ohne Titel hat Gerd Kehrer in dieser Zeit geschaffen. Es sind Mischtechniken im Postkartenformat, die der Fantasie des Betrachters keine Grenzen setzen. Malen als Therapieform – am Beispiel eines Künstlers, der beeindruckt.

Text aus Magazin ASKLEPIOS intern 2007