Auszüge aus Briefen und Pressestimmen…

zum Bildband Paulskirche von Gerd Kehrer

Die Paulskirche verbindet in Gerd Kehrers künstlerischer Auseinandersetzung die Vergangenheit mit der Gegenwart.

Petra Roth, Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main

 

Ich habe mir Ihren 12-teiligen Bilderzyklus mit Interesse angesehen. Es ist ein wichtiger künstlerischer Beitrag […].

Dr. Helmut Kohl, Bundeskanzler

 

Der Bildband ist aus meiner Sicht sehr gelungen, auch was die Texte anbelangt. Ich gratuliere Ihnen zu diesem beeindruckenden Werk.

Dr. Dieter Lennertz, Aufsichtsrat Bosch Telecom

 

Jedes einzelne Bild aus dem Zyklus ist ein deutlicher Hinweis darauf, daß das Paulskirchen-Parlament mit seinen Zielen, seinen Errungenschaften, aber auch mit seinem Scheitern nach 150 Jahren brandaktuell ist.

Klaus Peter Möller, Präsident des Hessischen Landtags

 

„Es ist es Ihnen gelungen, diese Stätte des ersten demokratisch gewählten Parlaments in Deutschland in besonderer Weise zu würdigen. Ich wünsche Ihnen, daß Ihre außergewöhnlich gestaltete Arbeit eine erfolgreiche Resonanz in der Öffentlichkeit und der Presse erfährt.“

Klaus Wächter, Vorstand Frankfurter Sparkasse

 

Die Symbolkraft dieses Gebäudes für den demokratischen Aufbruch in Deutschland haben Sie in Ihren Bildern nachhaltig zum Ausdruck gebracht.“

Barbara von Metzler, Vorstand Bankhaus Metzler

 

[…] Die bevorstehenden Jubiläen (150. Geburtstag der Paulskirche, 50jähriges Bestehen der Bundesrepublik Deutschland) seien für ihn nicht der Anlaß gewesen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Vielmehr der Auftritt des spanischen Schriftstellers und KZ-Überlebenden Jorge Semprun bei der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, […].

Gerd Kehrer habe es verstanden, die Ziele und Ideale zu transportieren, die sich mit der Tagungsstätte des ersten gesamtdeutschen Parlaments verbinden, betonte Schambach. Unter Titeln wie „Festakt“, „Empfang“ und „Gedenken“ fand Kehrer seinen Zugang zur Bedeutung des Ortes. Alle Bilder der Serie zeigen die Paulskirche, oft allein durch den charakteristischen Turmhelm oder das Oval des Zentralbaus symbolisiert, im Bildmittelpunkt. […]

Wiesbadener Kurier, Feuilleton, 30.04.97

 

Ihr Bilderzyklus ‘Paulskirche’ bringt dem Betrachter das Geschehen im Jahre 1948 aus der Sicht des Künstlers nahe. Ich danke Ihnen herzlich, daß Sie mir diesen Bildband gewidmet haben.

Jürgen Heyne, Präsident der Handwerkskammer Rhein-Main

 

Sie haben uns damit tief beeindruckt.

Dr. Horst Friedrich Wünsche, Ludwig-Erhard-Stiftung e.V.

 

Ihr Bilderzyklus „Paulskirche“ gefällt mir sehr.

Hans-Joachim Tonnelier, Vorstand Frankfurter Volksbank

 

Ihr sehr gelungenes Buch „Paulskirche erfüllt alle Erwartungen.

Roland Koch, Vorsitzender der CDU-Fraktion des Hessischen Landtags

 

Der Bilderzyklus spricht mich sehr in seinen Farben und malerischen Temperament an.

Prof. Dr. Jutta Limbach, Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts

 

Ich hätte nicht gedacht, daß die beiden Texte über die Paulskirche und über Ihre Bilder sich so eng in den Zyklus einfügen lassen. Seine Wiedergabe ist wirklich gelungen! Ganz hervorragend finde ich, wie gut der Zyklus im Buch zum Leuchten kommt: etwas Noch-Nie-Gesehenes wird sichtbar, für mich jedenfalls, was die Paulskirche betrifft. Sie haben Geschichte ins Buch gerettet; im Augenblick des Bildes geben Sie mehr zu schauen frei als man sieht, wenn man auf dieses historische Sandsteinmausoleum unserer Geschichte starrt und dabei entweder seinen Reflexionsradar oder seinen Gefühlsdurchlauferhitzer betätigt. [..] Ihr Buch gehört zu den besseren Erinnerungen an Frankfurt.

Dr. Johannes Czaja, Lektor, Verlag Josef Knecht

 

Ich habe mich sehr über Ihren Bildband gefreut und werde ihn sowohl in Erinnerung an den Künstler als auch an den „genius loci“ in Ehren halten.

Dr. Hildegard Hamm-Brücher, Staatsministerin a.D.

 

Das Symbol der Deutschen für Einigkeit mit Blick auf Europa ist faszinierend! Eine Inspiration […], an dem „gemeinsamen Haus“ mit Toleranz und Recht und Freiheit weiterzubauen.

Dr. Hans-Ernst Ladebeck, Arzt

 

Ihr Bilderzyklus hat mir sehr gefallen, und ich stimme der Ausstellung der Werke über dieses Gebäude, das ein so wichtiges Symbol deutscher Demokratiegeschichte darstellt, gerne zu.

Prof. Dr. Rita Süssmuth, Präsidentin des Deutschen Bundestages

 

Gerd Kehrer nähert sich der Paulskirche mit dem Auge und dem Assoziationsvermögen des Künstlers. In kräftigen Strichen und Farben malt er Botschaften, die von hier ausgingen und den festlichen Auftrag, den das Haus in der Gegenwart hat. So ist ein zwölfteiliger expressiver Bilderzyklus von großer innerer Spannung entstanden, der mit diesem Band auch in Buchform in vorzüglichem Druck vorliegt.

Claus Wonneberger, Verlagsleiter

 

[…] Kehrer stellt in seinen Bildern die Paulskirche dynamisch, fast schwingend dar. Auf dem Bild „Erleuchtung“ verleiht er ihr sogar Flügel. Kräftige klare Farben dominieren, wenn auch bei „Multikulturell“, „Manifest“ und „Integration“ Pastelltöne vorherrschen. Der Zyklus zeigt die Bedeutung der Paulskirche und ihre Entwicklung seit der Tagung des Paulskirchen-Parlaments 1848 bis heute und stellt eine Verbindung zwischen den Zeiten her. Der Zyklus gipfelt in einem Bild, das Kehrer „Europa“ genannt hat und auf dem er nur den Turm darstellt, über dessen Spitze man in „die weite Welt“ schauen kann. Ein kräftiger rot-gelber Himmel gibt dem Bild etwas Strahlendes, Optimistisches, doch hinter dem Glanz gibt es auch Dunkelheit. […]

Evangelische Kirchenzeitung, 23. November 1997

 

Die Paulskirche – 12 ausdrucksstarke Bilder des Frankfurter Malers und Grafikers Gerd Kehrer erinnern im üppigen Farbenspiel an Ideen und Werte dieser Wiege der Demokratie. […].

Bild Zeitung, 05. September 1997

 

Der wohl gelungene Band über die Paulskirche erreichte mich in meinem Urlaubsdomizil. Ich bedanke mich herzlich, daß Sie mir ein Exemplar des Bildbandes mit einer so schönen Widmung zugedacht haben. Ich fühle mich sehr geehrt.

Dr. Helga Budde, Stadträtin der Stadt Frankfurt am Main

Gewürdigt werden mit leuchtenden Farben und harten Kontrasten die gesellschaftlichen und politischen Funktionen der Paulskirche als Ort des Gedenkens, der Diskussion, der multikulturellen Begegnung und Aufklärung. Das Auge des Betrachters findet kaum Ruhe, nimmt Teil an der Bewegung. Diese ausdrucksstarken Werke des Frankfurter Künstlers fordern in beeindruckender Weise zur Auseinandersetzung mit einem wichtigen Abschnitt deutscher Geschichte auf.

Frankfurter Wochenblatt, Oktober 1997

 

Es handelt sich um eine sehr ansprechende und auch für breite Kreise nachvollziehbare Auseinandersetzung mit dem Thema Paulskirche.[…] Es würde mich sehr freuen, wenn die Arbeiten von Kehrer im Rahmen der 48er-Feierlichkeiten ihren Platz finden würden.

Hellmut Seemann, Direktor, Schirn Kunsthalle Frankfurt

[…] Kehrer sieht den Bau allerdings nicht als Motiv ehrwürdiger oder romantischer Überzeichnung, er verzerrt ihn. In schreienden Farben und meist in Schräglage bietet sich die Kirche dar: Zeichen des Zweifels und der Skepsis dem gegenüber, was aus der Bewegung der Paulskirche 150 Jahre später geworden ist.

Frankfurter Rundschau, 01. November 1997