Drehbilder ¤

Die Drehbilder von Gerd Kehrer sind in ihrer Komposition so angelegt, daß sie von allen vier, zumindest jedoch von zwei Seiten zu betrachten sind – es gibt also weder ein festes Oben oder Unten, noch ein fixiertes Rechts oder Links. Dieses offene Angebot der Betrachtung entspricht der Werkentstehung: Der Bildträger wurde während des Malprozesses immer wieder gedreht. Das erste Drehbild, James Dean und seine Ängste, entstand 1983 und wurde zwei Jahre später erstmals im Deutschen Filmmuseum in der Ausstellung: Gerd Kehrer – Dean · Monroe · Fassbinder · Welles, gezeigt. Kehrers Drehbilder, die auch unter Zuhilfenahme eines rückseitig anzubringenden Motors sich langsam drehend präsentiert werden können, sind an diesem Zeichen erkennbar: ¤